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Packliste für Island: Die ehrliche, saisonspezifische Liste

Packliste für Island: Die ehrliche, saisonspezifische Liste

Aktualisiert am:

Was muss man wirklich für Island einpacken?

Islands Wetter ist ganzjährig unberechenbar – Regen kann jeden Sommertag kommen, Windchill ist selbst im Juli ein Faktor. Das Kernsystem sind wasserdichte Außenschichten, wärmende Zwischenschichten und schnell trocknende Basisschichten. Wasserdichte Wanderstiefel, eine Daunenjacke und eine winddichte Regenjacke sind die drei nicht verhandelbaren Gegenstände für jede Jahreszeit.

Was Islands Wetter tatsächlich erfordert

Islands Wetter folgt nicht derselben saisonalen Logik wie die meisten europäischen Reiseziele. In Reykjavik liegt der durchschnittliche Juli-Tageshöchstwert bei 13°C. Im Dezember bei etwa 2°C. Was beide Monate gemeinsam haben, sind Wind, häufiger Regen und schnelle Wechsel – eine Morgenvorhersage für klaren Himmel im Sommer kann sich innerhalb von drei Stunden zu einem nassen, windigen Nachmittag entwickeln.

Für Island packen bedeutet, für Wettervariabilität zu packen, nicht für eine feste Temperatur. Die richtige Ausrüstung macht den Unterschied zwischen einer angenehmen Reise und einer elenden – besonders an Wasserfällen, auf Gletschern oder beim Wandern auf exponierten Lavafeldern.

Wo es am wichtigsten istWasserfälle, Gletscherwanderungen, exponierte Lavafelder und Küstenabschnitte
UnverzichtbarWasserdichte Wanderstiefel, eine Daunen-Zwischenschicht, eine wind- und wasserdichte Hardshell-Jacke
Kosten für Ausrüstung vor Ort2- bis 3-fache Heimatpreise für Jacken und Stiefel bei 66 Degrees North oder Cintamani
PackstilSchichten statt Volumen — drei anpassbare Lagen schlagen einen schweren Mantel
Beste Zeit für die AusrüstungVor der Abreise — technische Baselayer und Stiefel sind zu Hause deutlich günstiger

Das Schichtensystem

Das Island-Packen basiert auf drei Schichten. Das ist kein Marketing – es funktioniert bei variablen Kalt-Nass-Bedingungen.

Basisschicht (feuchtigkeitsableitend): Merinowolle ist das beste Material für Island – warm, schnell trocknend und riecht nach einem Tragerag nicht. Synthetische Polyester-Basisschichten funktionieren ebenfalls. Baumwolle vollständig meiden – nasse Baumwolle bleibt nass und kühlt einen aus.

Zwei bis drei Basisschicht-Oberteile und ein oder zwei Basisschicht-Unterteile einpacken. Sie trocknen über Nacht in den meisten Pensionen.

Zwischenschicht (Isolierung): Ein Fleece oder eine leichte Daunenjacke bildet die Isolierschicht. Für den Sommer (Juni–August) reicht meist ein Fleece. Für September–Mai ist eine mittelgewichtige Daunenjacke (650–800 Füllkraft) praktischer. Die Zwischenschicht fängt warme Luft von der Basisschicht auf und bietet Wärme ohne die Wasserdichtigkeit der Außenschicht.

Außenschicht (wind- und wasserdicht): Das ist der nicht verhandelbare Gegenstand. Eine wasserdichte, atmungsaktive Hardshell-Jacke mit Kapuze ist in jeder Jahreszeit unerlässlich. Gore-Tex oder gleichwertig. Packbare Daunenjacken ohne Wasserdichtigkeit sind als Außenschicht in Island unzureichend.

Wasserdichte Hosen sind für reine Stadtreisen optional, aber für alle Outdoor-Aktivitäten (Gletscherwanderungen, Wasserfallbesuche, Lavafeldwanderungen) unerlässlich. Sie sind kompakt und leicht – es lohnt sich, sie unabhängig einzupacken.

Schuhwerk

Wasserdichte Wanderstiefel mit Knöchelunterstützung: Der wichtigste Schuhgegenstand. Unerlässlich für Wasserfall-Besuche (Sprühzonen bei Seljalandsfoss und Skógafoss durchnässen den Boden), Lavafeldwanderungen, Gletscherwanderungs-Anmärsche und alles abseits der Hauptstraße. Gore-Tex-Futter oder gleichwertig. Vor der Reise einlaufen.

Warme wasserdichte Stiefel oder Gummistiefel (Winter): Für Oktober–März ist ein wärmerer Stiefel ratsam. Einige Pensionen an der Südküste bieten Gummistiefel für Wasserfallwanderungen an. Bei Nordlicht-Touren im Dezember–Januar sind bis -15°C isolierte Stiefel sinnvoll.

Stadtschuhe oder Turnschuhe: Reykjaviks Bürgersteige sind gut gepflegt. Ein komfortables Paar flache Schuhe oder Turnschuhe ist für Stadtausflüge gut. Für Outdoor-Aktivitäten sind sie unzureichend.

Nicht einpacken: Offene Zehschuhe oder Sandalen als Hauptschuhwerk. Sie bieten keinen Schutz vor Kälte oder Nässe und sind auf jedem Gelände außerhalb des Hotels unpraktisch.

Saisonspezifische Packanpassungen

Juni, Juli, August (Mitternachtssonnensaison):

  • Leichte wasserdichte Jacke: ja, immer
  • Fleece oder leichte Daunenjacke: ja
  • Basisschichten: 2–3 Oberteile, 1–2 Unterteile
  • Wasserdichte Hosen: empfohlen
  • Wasserdichte Wanderstiefel: unerlässlich
  • Sonnenbrille: ja – intensive Sommerlicht, besonders auf Schneefeldern
  • Sonnencreme LSF 30+: ja, besonders für Hochland- und Gletschergebiete
  • Schlafmaske: unerlässlich für Zimmer ohne Verdunkelungsvorhänge (Mitternachtssonne = helle Zimmer um 02:00 Uhr)

September, Oktober:

  • Wärmere Zwischenschicht hinzufügen (schwereres Fleece oder leichte Daunenjacke)
  • Mütze und Handschuhe für Abende und Outdoor-Aktivitäten
  • Nordlichter ab Mitte September möglich – warme Kleidung fürs Draußenstehen in der Dunkelheit

November, Dezember, Januar, Februar:

  • Schwere Daunen- oder Isolierjacke als Zwischenschicht
  • Thermische Basisschichten (Schwere Merinowolle)
  • Warme Mütze mit Ohrenabdeckung: unerlässlich
  • Isolierte Handschuhe oder Fäustlinge: unerlässlich
  • Warme wasserdichte Stiefel oder isolierte Wanderstiefel
  • Halsgamasche oder Sturmhaube für Outdoor-Abendaktivitäten
  • Reflexionselemente optional, aber nützlich bei Straßenwegen im 4-Stunden-Tageslicht

März, April, Mai:

  • Übergangszeit – Temperaturspanne je nach Jahr weit
  • Mittelgewichtige Daunen-Zwischenschicht zuverlässig
  • Wasserdichte Außenschicht immer
  • Handschuhe und Mütze für Morgen und Abend
  • Schneeschmelze macht Stiefel unerlässlich
SaisonDurchschn. Höchsttemp. (Reykjavik)Wichtige Extras
Jun-Aug~10-13°CSonnenbrille, Schlafmaske, LSF 30+
Sep-Okt~7-10°CDickeres Fleece, Mütze und Handschuhe für die Abende
Nov-Feb~1-3°CIsolierte Jacke, Schlauchschal, isolierte Stiefel
Mär-Mai~4-8°CMittelstarke Daune, Handschuhe für morgens/abends

Für einen umfassenderen Überblick, welche Jahreszeit zu deinen Prioritäten passt, siehe beste Reisezeit für Island und Island Winter vs. Sommer.

Aktivitätsspezifische Ergänzungen

Gletscherwanderung: Der Anbieter stellt Steigeisen, Helm und Eisaxt. Eigene wasserdichte Stiefel und Hosen tragen. Basisschichten und Zwischenschicht unter den Wasserdichten mitbringen. Siehe Gletscherwanderungs- und Eishöhlen-Ratgeber.

Nordlicht-Jagd: Nordlicht-Touren dauern 2–4 Stunden in der Dunkelheit, oft bei Minustemperaturen und Wind. Thermische Basisschicht, Daunen-Zwischenschicht, wasserdichte Außenschicht, warme Mütze, isolierte Handschuhe. Handwärmer sind nützlich. Siehe Nordlicht-Saisonratgeber.

Schwimmbäder und Geothermalspas: Isländische Schwimmbäder (geothermal beheizt, sehr gut) erfordern eine vollständige nackte Dusche vor dem Betreten. Eigenes Handtuch mitbringen – die meisten öffentlichen Bäder berechnen ISK 500–700 für die Leihung. Die Blaue Lagune stellt Bademäntel und Handtücher im Eintrittspreis zur Verfügung. Die Sky Lagoon schließt Handtücher ein.

Winterreisen mit dem Auto: Notfallvorräte im Kofferraum: Wasser, Snacks, extra warme Lage und eine Schaufel, wenn man abseits der Ringstraße fährt. Immer road.is vor Abfahrt prüfen.

Buche eine Into the Glacier Eishöhlentour ab Reykjavik

, wenn du die geführte Variante mit gestellter Ausrüstung bevorzugst, statt die Gletscherausrüstung selbst zu organisieren.

Elektronik und Fotografie

  • Kamera: Island belohnt ernsthafte Fotografie. Kalte, nasse Bedingungen und schnelle Lichtwechsel begünstigen eine wetterfeste Kamera, wenn vorhanden.
  • Ersatzbatterien: Kältetemperaturen entleeren Batterien schnell. Ersatzbatterien mitführen und in einer Innentasche warm halten.
  • Europäischer Zweipoladapter: Island verwendet Typ C/F europäische Standardstecker. Derselbe Adapter wie auf dem Festland funktioniert.
  • Powerbank: Nützlich für lange Tourtage, wenn keine Lademöglichkeit besteht.
  • Speicherkarten: Zuhause bevorraten – in Island teuer.
  • UV-Filter für Objektive: Fliegender Sand, Vulkanasche und Meeressprühnebel an der Südküste können ungeschützte Objektive verkratzen. Ein UV-Filter ist günstige Versicherung.

Was man in Reykjavik kaufen kann

Wenn etwas vergessen wurde, bietet Reykjavik:

  • 66 Degrees North: Islands eigene Premium-Outdoor-Marke. Ausgezeichnete Qualität. Teuer.
  • Cintamani: Eine weitere isländische Outdoor-Marke mit Basis in Reykjavik. Gute Ausrüstung.
  • Farmers and Friends und allgemeine Outdoor-Shops im Stadtzentrum.
  • Budget-/Basis-Handschuhe, Schals und Mützen in 10-11-Kiosken.

Was man zuhause kaufen sollte, nicht in Reykjavik: Wasserdichte Jacken (zwei bis drei Mal der entsprechende Preis), Wanderstiefel (dasselbe), verschreibungspflichtige Medikamente (Apotheken sind gut bestückt, aber teuer) und High-Tech-Basisschichten.

Gepäck und Billigflieger: Bei einem Flug mit einem Billigflieger zum Flughafen Keflavik solltest du die Gepäckbestimmungen genau prüfen — sperrige Regenkleidung und Stiefel bringen schnell Gewicht auf die Waage, und das Schichtprinzip bedeutet mehr Einzelteile als bei einer Reise in warme Gefilde. Die schwerste Jacke und die Stiefel im Flugzeug zu tragen statt sie einzupacken, ist ein einfacher Weg, Gewicht beim aufgegebenen Gepäck zu sparen.

Was man zuhause lassen sollte

  • Regenschirm: Wind macht Regenschirme in Island nutzlos. Eine Regenjacke mit Kapuze ist die richtige Lösung.
  • Jeans: Schwer, trocknen langsam, kalt wenn nass. Stattdessen schnelltrocknende Hosen einpacken.
  • Übermäßige formale Kleidung: Island ist fast vollständig lässig. Smart-casual deckt selbst gute Restaurants ab.
  • Plastiktüten für Abfall: Island nimmt Nachhaltigkeit ernst. Eine Mehrwegtasche mitbringen.

Packliste (komprimiert)

Kleidung:

  • Wasserdichte Jacke mit Kapuze (unerlässlich)
  • Daunen- oder Isolierjacke als Zwischenschicht
  • Fleece- oder Softshell-Lage
  • 2–3 Merinowolle- oder synthetische Basisschicht-Oberteile
  • 1–2 Basisschicht-Unterteile
  • 2–3 Paar schnelltrocknende Hosen (Wanderstil)
  • 1 Paar lockere Hosen oder Jeans
  • Wasserdichte Hosen (für Outdoor-Aktivitäten)
  • Warme Mütze
  • Halsgamasche oder Schal
  • Handschuhe (warm, vorzugsweise wasserdicht)
  • 4–5 Paar Wolle- oder Synthetik-Socken

Schuhwerk:

  • Wasserdichte Wanderstiefel
  • Stadtschuhe oder Turnschuhe

Zubehör:

  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme LSF 30+
  • Lippenpflege
  • Schlafmaske (im Sommer unerlässlich)
  • Wiederverwendbare Wasserflasche (Leitungswasser ist ausgezeichnet)
  • Kleiner Rucksack
  • Europäischer Steckdosenadapter

Gesundheit:

  • Verschreibungspflichtige Medikamente (vollständige Versorgung)
  • Paracetamol und Ibuprofen
  • Mittel gegen Bewegungskrankheit bei Anfälligkeit (Bootstouren, Kurvenreiche Straßen)

Packen für Kinder in Island

Das Reisen mit Kindern in Island hat spezifische Packbedürfnisse. Kinder verlieren Wärme schneller als Erwachsene und werden im Gelände wahrscheinlicher nass und unwohl.

Für Kleinkinder und Jüngere:

  • Vollständiger wasserdichter Anzug (einteiliger Regenanzug): unerlässlich. Hält sie trocken in Wasserfallsprühzonen, an regnerischen Stränden und in nassem Gras.
  • Warme Lagen unter dem wasserdichten Anzug: ein Fleece-Einteiliger oder Merinowolle-Lage darunter.
  • Kompletter Kleidungswechsel im Tagesrucksack – nasse, kalte Kinder, die sich nicht wechseln können, sind eine erhebliche Reiseunterbrechung.
  • Sonnenschutz für Sommer-Gletschergebiete: UV-Intensität ist in der Höhe und auf Schnee hoch.

Für ältere Kinder (8–14):

  • Dasselbe Schichtensystem wie Erwachsene, aber in Kindergröße. Viele Eltern bringen Kinderversionen der Erwachsenen-Wasserdichten mit.
  • Wasserdichte Wanderstiefel in Kindergrößen können im Ausland schwerer zu finden sein – zuhause vor der Reise kaufen.

Kinderwagen-Nutzung: Islands Bürgersteige in Reykjavik sind für Standardkinderwagen handhabbar. Geländemäßig ist ein Geländekinderwagen oder Babytrage praktischer. Lavafeldpfade und Wasserfallzugangswege sind oft uneben.

Nutzung von Kinderwagen/Buggy: Islands Gehwege in Reykjavik sind mit einem normalen Kinderwagen gut zu bewältigen. Abseits befestigter Wege ist ein Geländebuggy oder eine Babytrage praktischer. Wege durch Lavafelder und Zugänge zu Wasserfällen sind oft uneben. Eine weiche, strukturierte Babytrage ist meist vielseitiger als ein Kinderwagen, sobald du für Tagesausflüge die Stadt verlässt.

Packen für Fotografie

Island ist eines der meistfotografierten Reiseziele der Welt. Ernsthafte Fotografen bringen spezifische Ausrüstung mit; was einen Unterschied macht:

Kamerawetterfestigkeit: Wasserfallsprühnebel, Meeresnebel an der Südküste und Regen machen wetterabgedichtete Kameragehäuse sinnvoll. Ein wetterfestes Gehäuse und Objektivschutz, kombiniert mit Objektivtüchern in der Jackentasche, hält einen durch Bedingungen, die ungeschütztes Gerät ruinieren würden.

Zirkularpolarisationsfilter: Reduziert Blendung auf Gletscherwasser, verstärkt den Himmel-Wasser-Kontrast und ist bei Wasserfällen besonders nützlich. Unerlässlich für Wasserfallfotografie.

Weitwinkelobjektiv: Islands Landschaften belohnen weite Kompositionen. Ein 16–24mm-Äquivalent ist hier nützlicher als Teleobjektiv für Landschaftsaufnahmen.

Ersatzbatterien und warme Taschen: Kältetemperaturen (besonders Oktober–März) entleeren Batterien 2–3x schneller als normal. Eine Ersatzbatterie warm in einer Innjackentasche halten und rotieren.

Stativ: Für Nordlichtfotografie, Langbelichtungs-Wasserfall-Aufnahmen und Schwachlicht-Winterlandschaften. Ein leichtes Kohlefaserstativ, das in einen Aufgabekoffer passt, ist die Investition wert, wenn Fotografie Priorität hat.

Für das Nordlicht-Fotografiefenster, siehe Nordlicht-Saisonratgeber.

Was man nicht zu packen braucht

Ein häufiger Überpack-Fehler ist das Mitbringen von Gegenständen, die Island entweder gut bereitstellt oder bei denen Qualität irrelevant ist.

Toilettenartikel: Vollständige Auswahl in Apotheken und Supermärkten in Reykjavik verfügbar. Genug für den ersten Tag mitbringen und den Rest kaufen.

Handtücher: Die meisten Unterkünfte stellen Handtücher zur Verfügung. Blaue Lagune und Sky Lagoon schließen Handtücher im Eintrittspreis ein. Nur ein schnelltrocknenes Reisehandtuch einpacken, wenn man campt oder in Budgethostels übernachtet, wo Handtuchverleih üblich ist.

Regenschutz für die Tasche: Wichtiger als erwartet. Ein Tagesrucksack-Regenschutz hält Kameraausrüstung und Elektronik bei Wasserfällen trocken, ohne alles in eine wasserdichte Tasche stopfen zu müssen.

Häufig gestellte Fragen zum Packen für Island

Brauche ich in Island im Sommer Regenschutz?

Ja. Islands Sommerwetter ist unbeständig – Sonnenschein und Regen am selben Tag sind normal. Eine Regenjacke mit Kapuze ist in jeder Jahreszeit unerlässlich.

Welches Schuhwerk ist für Island am besten?

Wasserdichte Wanderstiefel mit Knöchelunterstützung. Sie bewältigen Lavafelder, Wasserfallsprühzonen, nasse Hochlandpfade und Gletscheranmärsche. Leichte Turnschuhe sind auf Stadtstraßen gut, aber für Outdoor-Aktivitäten unzureichend.

Brauche ich im Sommer eine Daunenjacke?

Für Juni–August reicht normalerweise ein warmes Fleece oder eine leichte Isolierjacke für Wärme, obwohl eine leichte Daunenjacke wenig Gewicht hinzufügt und kalte Abende abdeckt. Für jede andere Jahreszeit ist eine mittelgewichtige Daunenjacke unerlässlich.

Was ist mit Gletscherwanderungsausrüstung?

Anbieter stellen Steigeisen, Helme und Eisäxte. Eigene wasserdichte Wanderstiefel und -hosen tragen, und eigene Basis- und Zwischenschichten mitbringen.

Kann ich Outdoor-Ausrüstung in Reykjavik kaufen?

Ja. Reykjavik hat mehrere Outdoor-Shops (66 Degrees North, Cintamani). Preise sind hoch – große Gegenstände wie wasserdichte Jacken sind zuhause deutlich günstiger zu kaufen.

Welchen Steckdosenadapter brauche ich für Island?

Island verwendet europäische Zweipolig-Rundstecker (Typ C und F, 230V, 50Hz) – denselben wie auf dem europäischen Festland.

Welche Gesundheitsartikel sollte ich mitbringen?

Ibuprofen und Paracetamol (deutlich günstiger von zuhause), verschreibungspflichtige Medikamente für die gesamte Reisedauer, LSF 30+ Sonnencreme (besonders fürs Hochland), und Lippenpflege für Windbelastung.

Brauche ich spezielle Ausrüstung für eine Gletscherwanderung oder Eishöhlentour?

Spezielle Ausrüstung musst du nicht kaufen — die Anbieter stellen Steigeisen, einen Helm und oft einen Eispickel für Gletscherwanderungen und Eishöhlentouren zur Verfügung. Bring deine eigenen wasserdichten Stiefel, wasserdichte Hosen sowie warme Basis- und Zwischenschichten mit, die du unter der gestellten Sicherheitsausrüstung trägst.

Wie viele Tage Kleidung sollte ich wirklich einpacken?

Packe unabhängig von der Reisedauer für etwa 4-5 Tage, da in den meisten Gästehäusern und Reykjavik-Apartments Waschmöglichkeiten vorhanden sind und Merino-Baselayer über Nacht trocknen. Das mehrfache Tragen von Baselayern und Hosen ist auf einer Islandreise normal — priorisiere ausreichend warme, wasserdichte Außenschichten gegenüber einem frischen Outfit für jeden Tag.